DAS KONZEPT DER BASALEN STIMULATION

„Basale Stimulation® ist keine Methode, ist keine Technik. Basale Stimulation® versteht sich als Konzept,
das heißt, eine gedankliche Annäherung an die Probleme und Schwierigkeiten sehr schwer beeinträchtigter Menschen.

Konzept meint, dass es sich nicht um eine fertig formulierte und endgültig festgelegte Therapie bzw. Pädagogik handelt, sondern um einige essentielle Grundgedanken, die immer wieder neu bedacht und angepasst werden können und müssen.

Im Zentrum steht der Mensch in seiner physischen Realität, die uns auch dann einen persönlichen Zugang eröffnet, wenn scheinbar alle kommunikativen und geistigen Beziehungen verhindert sind.“
(Fröhlich,A.: Vorwort „Das Konzept“ 1998)

Die Basale Stimulation® in der Pflege ist ein Konzept zur Förderung und Erhaltung der Wahrnehmungsfähigkeit schwerst beeinträchtigter Menschen auf der Grundlage, Beziehung entstehen zu lassen, die auf Vertrauen beruht.

Prof. Andreas Fröhlich (Dr. der Sonderpädagogik, Leiter des Institutes für Sonderpädagogik an der Universität Koblenz/Landau ) entwickelte das Konzept der Basalen Stimulation® in der Arbeit mit schwerst- und mehrfachbehinderten Kindern bereits in den 70-er Jahren. Es zielt darauf ab, den Kindern über elementare Wahrnehmungsangebote Kontaktmöglichkeiten mit ihrer Umwelt zu erschließen.

Mitte der 80 -er Jahre wurde in Zusammenarbeit von Christel Bienstein (damals Krankenschwester, Diplompädagogin; heute Leitung des Institutes der Pflegewissenschaft an der Universität Witten/Herdecke),
und Andreas Fröhlich der Ansatz des Konzeptes auf die Pflege wahrnehmungsbeeinträchtigter Menschen/Patienten/Bewohner übertragen und weiterentwickelt.

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